Finanzglossar: Sortino-Ratio

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Anders als die Sharpe-Ratio und die Treynor-Ratio, die beide risikoadjustierte Maße sind, basiert die Sortino-Ratio auf dem Konzept der akzeptablen Mindestrendite (MAR) für eine bestimmte Anlage und somit auf dem Downside Risk.
Die Ratio stellt die Fähigkeit des Fondsmanagers dar, angesichts des eingegangenen Verlustprofils gegenüber der risikofreien (risk free) Anlage eine Überrendite zu erzielen.
Unter analytischem Gesichtspunkt ist sie das Verhältnis zwischen der Differenz zwischen der Rendite des Portfolios und der risikofreien Anlage und dem Downside Risk.
Ein hohes Niveau der Ratio gibt an, dass die Variabilität der Renditen sich (meist) nicht unterhalb der für akzeptabel gehaltenen Mindestrendite konzentriert.
Die Sortino-Ratio wurde nach dem Wirtschaftswissenschaftler Frank A. Sortino benannt.

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