Benchmark

[ ZURÜCK ]

Finanzglossar Finanzglossar

Mit dem Begriff Benchmark ist ein „Vergleichsmaßstab“ gemeint, in dessen Richtung das Risiko und die Rendite eines Portfolios sich mittel-/langfristig aller Wahrscheinlichkeit nach bewegen. Dieser Begriff kann, je nach Verwendung, unterschiedliche Nuancen aufweisen:

  • Aus der Sicht des Anlegers handelt es sich um ein Instrument, das bei der Auswahl der Anlage helfen kann, die für seine Bedürfnisse am besten geeignet ist, aber auch um ein Ziel, das vom Fondsmanager übertroffen werden soll sowie ein Instrument für die nachträgliche Bewertung der Performance des Fondsmanagers und generell um einen Vergleichsindex, auf den zur Bewertung der Performance der eigenen Anlageentscheidungen Bezug genommen werden kann.
  • Aus der Sicht des Fondsmanagers handelt es sich um ein „Referenzportfolio“, auf das er im Vorfeld seine Anlagestrategien stützt.
  • Aus der Sicht des Gesetzgebers handelt es sich um ein Regulierungsinstrument, mit dem die Fondsgesellschaften verpflichtet werden und die Anleger anhand des Informationsprospekts über die Merkmale der Anlage in Bezug auf Risikobereitschaft und Renditeerwartungen aufgeklärt werden.

Der VAR-Benchmark ist ein relativer Risikoindikator, der den maximalen Verlust gegenüber einer Benchmark bestimmt. Er ermöglicht die Bewertung der Risikobereitschaft in Bezug auf den VAR auch zwischen Produkten, die unterschiedliche Benchmarks verwenden.

MoneyController schlägt auch vor