Dow Jones durchbricht 40.000 Punkte: aber auch viele andere Anlageklassen steigen

Thema: Finanzmärkte / Wirtschaft

Verfasst von MoneyController am 17.05.2024

Der Dow Jones Index hat ein neues Allzeithoch erreicht und eine psychologische Schwelle durchbrochen, aber auch viele andere Anlageklassen befinden sich in einer Haussephase. Im Allgemeinen sind die Märkte, insbesondere in den USA, von vorherrschendem Optimismus geprägt. Doch wie sind die Aussichten für die US-Wirtschaft in den kommenden Monaten?

Eine Haussephase für viele Anlageklassen

Der Dow Jones hat nicht nur seinen eigenen Allzeitrekord gebrochen, sondern auch die (psychologische) 40.000-Punkte-Schwelle überschritten. Doch wie Gregory Zuckerman und Gunjan Banerji im 'Wall Street Journal' schreiben, befindet sich nicht nur einer der drei großen US-Indizes in einer Haussephase: Auch die Kurse von Edelmetallen, Technologiewerten und spekulativen Vermögenswerten wie Kryptowährungen steigen, ebenso wie die Renditen von Bank- oder Sparprodukten (z.B. Einlagenzertifikate) und die Kupons von festverzinslichen Produkten.

Was macht die Märkte optimistisch?

Wie Zuckerman und Banerji schreiben, lässt sich die Performance des Index und allgemeiner der US-Aktienmärkte durch eine Reihe von Umständen erklären: die Erwartung der (wenn auch bisher verschobenen) Zinssenkung, die Begeisterung an der Börse für Aktien im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz, der Erfolg einer neuen Klasse von Medikamenten gegen Fettleibigkeit und der Prozess der Reindustrialisierung. Wie Gary Cohn, stellvertretender Vorsitzender von IBM, erklärt, findet in den USA ein grundlegender Wandel in der Wirtschaft statt: nämlich eine zunehmende Zahl von Investitionen, die langfristig ausgerichtet sind.

Einige Elemente der Schwäche

Die Marktstimmung ist daher heute ausgesprochen optimistisch, aber es gibt einige Elemente, die den Enthusiasmus des Marktes dämpfen könnten. Erstens sind da die Zinsen, die sowohl die Refinanzierung von US-Schulden als auch die Kredit- und Hypothekenkosten belasten, während die Hauspreise weiter steigen. Zweitens (wie der Offenmarktausschuss der Fed, ebenfalls im WSJ, feststellte) schrumpfen die Ersparnisse der Verbraucher immer mehr, wie der Verbrauch von Kreditkarten und das „Buy-now-pay-later“-System zeigen.

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