Bitcoin-ETF: Wird die US-Zulassung den Kurs weiter in die Höhe treiben?

Thema: Bitcoin

Verfasst von MoneyController am 06.11.2023

Die Zulassung des ersten Bitcoin-ETFs auch in den USA scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein: Der Bitcoin-Kurs steigt weiter.

Spot Bitcoin ETFs in Europa

Zwischen dem 30. September und dem 1. Oktober legte die weltweit größte Kryptowährung Bitcoin um rund 1.000 US-Dollar zu: Der Oktober war generell ein Bullenmonat, der den Wert der Kryptowährung von knapp 27.000 USD auf aktuell 35.000 USD ansteigen ließ. Doch was sind die Gründe für diesen Anstieg? Ein erster Grund könnte diese Tatsache sein: Mitte Oktober hat Jacobi Asset Management in Großbritannien und den Niederlanden den ersten ETF auf Bitcoin aufgelegt. Dabei handelt es sich nicht um einen UCITS-ETF, sondern um einen alternativen Fonds mit Sitz auf der Insel Guernsey, die zwischen Frankreich und England liegt.

BlackRocks iShares Bitcoin Trust steht vor der Zulassung

Ein weiterer Grund, der den Bitcoin-Kurs in die Höhe getrieben hat, sind Gerüchte über die mögliche Zulassung des ersten Bitcoin-ETFs vor Ort durch die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC). Konkret wurde der iShares Bitcoin Trust von BlackRock bei der Depository Trust and Clearing Corp. unter dem Ticker-Symbol IBTC gelistet: Wie Susie Violet Ward in "Forbes" betont, ist dies ein wichtiger Schritt in Richtung der Einführung eines ETF.

Grayscale Investments beantragt Zulassung für Bitcoin-ETF

Ein weiterer Schritt in diese Richtung wurde von einem US-Bundesberufungsgericht gemacht, das dem Antrag von Grayscale Investments auf Auflegung eines ETF auf Bitcoin stattgegeben hat. Diese Nachricht könnte dazu führen, dass immer mehr Anleger von der Kombination bestimmter Eigenschaften der Kryptowährung - die sich bislang als hochspekulativ erwiesen hat - mit passiven Fonds angezogen werden, die von den Anlegern aufgrund ihrer transparenten Funktionsweise, ihrer niedrigen Gebühren und ihrer Liquidität besonders geschätzt werden.

Der Fall Stefan Thomas und die 400 Millionen Dollar Bitcoin auf einem USB-Stick

Inzwischen ist ein von Bitcoin-Kritikern oft befürchteter Fall eingetreten: Ein Programmierer namens Stefan Thomas, der vor mehr als zehn Jahren in Bitcoins bezahlt wurde, kann nicht mehr auf seine digitale Geldbörse in Form eines USB-Sticks zugreifen, weil er das Passwort verloren hat. Der Betrag auf dem USB-Stick soll etwa 400 Millionen Dollar entsprechen.

Siehe auch

Was ist ein ETF auf Bitcoin (und andere Kryptowährungen)?

Was sind Kryptowährungen?

Investieren in ETFs: Was sind die Vor- und Nachteile?

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